In Between ist wohl bis auf weiteres die letzte Veröffentlichung von Jazzanova und wurde seinerzeit wie so vieles aus dem Hause Jazzanova als besonders innovativ gepriesen. Nun ja: Jazz im Namen, House als Vergangenheit und Hiphop geben sie in Interviews gerne als Roots an, was während geneigte Fach-Postillen auch gern goutierten.
Vom House ist auf In Between fast nix mehr zu hören- Hiphop schon mehr. Beim Jazz von Jazzanova regiert die orchestrale Schiene, die mehr in Richtung Filmmusik geht. Paar milde Vocals drauf und: Schon fällt ein deutlicher Trend ins easy listening auf- muss kein Nachteil sein (ist mir persönlich beim meinem gnadenlosen Frühstückstest aber eher unangenehm aufgefallen ;-)
Tja: Spätestens anno 05 finde ich In Between von Jazzanova nur noch irgendwie nett- vor irgendwelchen Zeiten mal tendenziell Inkompatibles flüssig zusammenbringen ist inzwischen eh Standard...
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